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Denneborg, Heinrich Maria – Jan und das Wildpferd

(1957 | 160 S.)

Meinung

Cornelia meint:

Goldig. Die Liebe eines 6-jährigen zu einem  Wildhengst, der, weil lahm geboren, getötet werden soll und geschlachtet und verwurstet. Traumhaft der Knecht Nat, der durchaus mal einen kippt, voller Geschichten eines imaginären Freundes Knipperdolling, schießt auch mal verbotenerweise einen Hasen und sorgt für Jan, der sonst auf dem großen Bauernhof nicht viele Seelenfreunde findet. Am Ende wird Balthasar gerettet.

„Pädagogisch wertvoll“ dabei die Opposition gegen den Lauf der Natur, in der die Schwachen halt untergehen. Ist ja schön und human, und für die Kleinen okay. Vermutlich das, was man Kindern noch zumuten kann. Aber im Grunde mag ich Bücher lieber, die die Wirklichkeit zeigen.

Gut finde ich allerdings: keine Schwarzweißmalerei (die ich für die ganz Kleinen bei Mitgusch schon okay finde, dort aber in einem Märchen). Die Menschen sind wie sie sind, und der lächelnde Förster hat den Nat sehr genau, aber auch verständnisvoll, auf dem Kieker.

KK zwei Sterne

Info

Erscheinungsjahr20. Jh., 2. Hälfte
Seiten100-300
AutorDenneborg, Heinrich Maria
Für Jugendliche:Gut

Kommentare

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