
(1948 | 112 S.)
Meinung
Cornelia meint:
Ein Oberspaß aus dem Berlin der zwanziger Jahre. Erstmalig wird eine Jungenbande zum Helden, der Anführer, Kai, gewinnte durch unglaublich gute Organisation, blinde Gehorsamsbereitschaft der Hundertschaften, sagenhafte Pfiffigkeit einen tollen job und das große Geld – das dann auch gleich an alle verteilt wird. Interessant der Vergleich mit Quintus in Rom: Dort Herrscht die Aristokratie durch Freundschaftsbande mit der Unterschicht (auch wenn die Unterschicht sich als unwürdig erweist, denn in Gefahr kneifen sie letztlich alle) und nur die Wohlgeborenen kämpfen für das Gute und siegen. Hier herrscht die Unterschicht und folgt ihrem charismatischen Führer. Und verbündet sich mit amerikanischem Kapitalisten, der pingelig, aber Vertragstreu ist.
Zum Spaßlesen – prima.
GK *
Info
| Erscheinungsjahr | 20. Jh., 1. Hälfte |
| Seiten | 100-300 |
| Autor | Durian, Wolf |
| Für Jugendliche: | Ok |

Kommentar zu: Durian, Wolf – Kai aus der Kiste.