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Winsemius, Dieuwke – Das Findelkind vom Watt | Hilfe, mein Gefieder ist voll Öl

(1988 und 1985 | je ca. 120 S.)

Meinung

Cornelia meint:

Das Findelkind vom Watt

Ein Kinderbuch mit Naturschutz-Agenda. Ok. Die Eltern werden fortschrittlich bevornamst, sind aber hier mal nicht dof sondern weise. Der alte Jord gehört zur alten Schule: Seehunde gehören abgeschossen, denn sie fressen den Fischern die Fische weg. Der Mensch ist wichtiger als die Tiere. Für die Kinder ist er zunächst eine Angst-Figur, weil er sie immer vom Strand wegjagt, wo diese mit Seehunden Freundschaft schließen und das paradiesische Vertrauen Mensch-Tier pflegen. Da gibt es wunderschöne Szenen, und auch die Aufzuchtstation für kranke Seehunde ist berührend. Das Gewehr in Jords Boot macht den Kindern Angst um ihren kleinen Freund.

Aber der Vater versteht: Jord ist zu alt, er muss ins Altersheim, kann aber weder Freiheit noch Katze aufgeben. Durch sein Verständnis und seine Behutsamkeit kommt es für Jord zur Lösung: die Familie nimmt Katze und kauft die olle Kate. So kann Jord ins Altersheim.

Mir hat sehr gefallen diese Verbindung von Naturschutz und Mitmenschlichkeit.

GK **

Hilfe, mein Gefieder ist voll Öl

Wenn man sein Kind auf Umweltprobleme aufmerksam machen will, dann ist das natürlich hier auch wieder pädagogisch wertvoll. Viel Wissen hier eingepackt in ewige Streitereien in der 5. Klasse und dann Tina als Waisenkind mit Super-Oma, die am Ende groß rauskommt.

Alles lieb und schön und toll wie die Kinder Hilfsaktionen zur Rettung auf die Beine stellen.

Aber ein wenig zu nützlich. So was kann dann wohl bald auch eine KI.

GK *

Info

Erscheinungsjahr20. Jh., 2. Hälfte
Seiten100-300
AutorWinsemius, Dieuwke
Für Jugendliche:Gut

Kommentare

Kommentar zu: Winsemius, Dieuwke – Das Findelkind vom Watt | Hilfe, mein Gefieder ist voll Öl.

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