Maupassant, Guy de – Mademoiselle Perle

(1886)

Henry René Albert Guy de Maupassant war ein französischer Schriftsteller und Journalist. Maupassant gilt neben Stendhal, Balzac, Flaubert und Zola als einer der großen französischen Erzähler des 19. Jahrhunderts. Er ist auch einer der am häufigsten verfilmten Autoren. Wikipedia
Text auf Gutenberg.org

Meinung

Mademoiselle Perle

Das Gasthaus

Zwei Männer müssen auf dem Berg ausharren, um das Gasthaus zu hüten, während die Familie unten im Dorf überwintert. Der junge liebt die Tochter. Und dann die Einsamkeit am Berg. Der Alte geht auf die Jagd, kommt nicht heim. Der Junge sucht ihn – vergeblich. Das langsame Wachsen des Wahnsinns. Die Härte dieser Welt.

Jg

Die Lateinfrage

Ein Schüler macht sich einen Spaß mit seinem Tutor, einem brillianten, aber verachteten Lateinlehrer. Er kriegt alles so hin, dass der und das Mädchen einander heiraten. Alles kommt raus, der Lehrer verliert seine Stellung, der Junge fliegt von der Schule. Und kommt später zurück – sieht den Laden, den das Paar sich gekauft hat. Und er sieht das Glück, das aus seinem üblen Scherz erwachsen ist.

GK

Aus dem Leben eines Landschaftsmalers

Hier trifft man sie alle wieder , die berühmten französischen Maler, und begleitet sie auf ihren Wanderungen beim Malen. Wunderschön als Ergänzung zum Museumsbesuch

GK

Der Pächter

Das ganz besondere Verhältnis eines Gutsherrn zum Pächter. Der Pächter hatte sich in die Kammerzofe verliebt, die der Gutsherr aus Amusement immer mal in einer Ecke küsste. Das Mädchen will nicht, wird aber überredet und heiratet. Und stirbt aus Kummer – weil sie ihren jungen Herrn nicht mehr sah. Den sie mit wahrer Liebe geliebt hatte. Und der Herr: realisiert, dass er tief in der Schuld des verzweifelten Ehemanns steht.

Jg

Glöckchen

Geschichte einer alten, vom Erzähler als Kind heiß geliebten, wenn auch sehr hässlichen Krüppelfrau. Nach ihrem Tod erzählt der Arzt ihre Geschichte: um ihren Liebhaber zu schützen, der seine Stellung verlieren würde, sprang sie vom Dachboden und hat in Stille ihre zerbrochenen Knochen ein Leben lang ertragen. Eine noble Seele.

GK

Madame Hermet

Eine Mutter interessiert sich nur für ihre Schönheit. Der Sohn wird krank – sie kümmert sich kaum. Dann hat er die Blattern und vor Angst um sich selbst verweigert sie ihm das letzte Treffen. Er stirbt enttäuscht. Und sie wird verrückt. Eine sehr moralische Geschichte über bestrafte Lieblosigkeit.

Jg

Das Nachfolgende ist für die Zielgruppe nicht geeignet:

Im Walde

Peinlich

Eine Familie

Reines Grauen. Besonders der Spott mit dem Großvater. Aber auch der Besucher: voller Verachtung für das Bürgerliche. (so war ich auch mal…)

Ein Scheidungsfall

Rede eines Anwalts der Frau eines durch Eifersucht verrückt gwordenen Mannes.

Der Marquis de Fumerol

Fürchterliche Familiengeschichte wegen schwarzem Schaf, das stirbt und kriegt vorher – wehrlos geworden -noch die Kommunion verpasst. Schlimm

Das Loch

Man hat Köder für Fische ausgelegt und andere haben den guten Platz eingenommen. Großer Krach.

Alarmschrei

Über die Verbreitung ehelicher Untreue

Liebe

Ein Vogel opfert sich, weil man sein Weibchen erschossen hat.

(Erinnert an eine Erzählung bei Hearn!)

Der Vagabund

Es gibt zu wenig Arbeit, und der junge starke Mann geht langsam auf der Straße zugrunde. Die grausamen Gesetze gegen Bettelei zwingen ihn geradezu, in ein Haus einzubrechen und so sehr zum Tier zu werden, dass er eine Magd vergewaltigt. Und so landet er im Gefängnis, wo er immerhin zu essen kriegt, aber sein Leben ist hin.

Das Neujahrsgeschenk

Entsetzlicher Blick auf verdorbene Frauen

Die Stecknadeln

Wie man verschiedene Liebschaften managt oder auch nicht

Dreikönigsabend

Husaren im Krieg wollen auch mal feiern. Finden essen, Trinken, und bitten den Abbé um Damen. Der bringt die alten Schrullen des Nonnen-Altersheim, und die Husaren halten sich hervorragend und machen das beste aus diesem üblen Scherz. Da wird ein tauber Schäfer erschossen, weil er von den Wachen für einen Feind gehalten wurde. Er stirbt bei den Gästen. Die alten Frauen, die eine herrliche Zeit hatten, sind starr vor Schrecken. Eine schlimme Geschichte ist aus dem Spaß geworden.

Abendgesellschaft beim Präsidenten

Der schlimme Wachtmeister macht Ferien bei der frommen Schwester und ruiniert deren Ruf.

Die Tür

Über gehörnte Ehemänner und wie einer sich rächt

Die Baronin

Wie sie es in großem Stil schafft, sich weiterhin aushalten zu lassen

Info

Erscheinungsjahr19. Jh., 2. Hälfte
Seiten< 100
AutorMaupassant, Guy de

Kommentare

Kommentar zu: Maupassant, Guy de – Mademoiselle Perle.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert