Offen für alle!
Im „Um-Kehr-Aus“ der Beichte:
Wie bringen wir Scham, Sünde, Reue, Buße, Schuld, Sühne und das Umgeisten der metanoia in unserem Leben unter?
18. September (Freitag) bis 20. September (Sonntag)
Beginn am 18.9. um 15 Uhr | Ende: 20.9. um 16.30 Uhr
Verkündigungs-St.Justin-Einsiedelei, Marienstraße 25, 36132 Eiterfeld-Unterufhausen
Einführung
Die öffentlichen Tagungen unserer DOM-Gesellschaft wollen Hilfestellung leisten bei der praktischen Umsetzung unserer Berufung zu einem wahrhaft kirchlichen Leben in Christus in einer weitgehend nach-christlichen Umwelt.
Unser erstes Treffen im Jahr 2021 galt der Vergewisserung über die eine Wahrheit unserer Kirche und der die Bereitstellung von Argumenten, um diese Wahrheit in unserem pluralistischen, „Wahrheits-feindlichen“ Umfeld zur Geltung zu bringen. Die nächste Tagung (2022) behandelte Probleme, denen viele neu-konvertierte Deutsche begegnen, wenn sie in den Gemeinden von nach Deutschland eingewanderten Orthodoxen Fuß fassen wollen, und entwarf mögliche Hilfestellungen. Weiter (2023) haben wir uns den Kindern zugewandt und unserem Wunsch, ihnen die Kirche dauerhaft zum Zuhause werden zu lassen, dann (2024) den Angriffen, denen das Bemühen um Integrität unseres asketisch und auf theologische Tugenden hin ausgerichteten Glaubenslebens in einer Gesellschaft ausgesetzt ist, die ihr Konkurrenz-‚Evangelium‘ fleischlicher Lust in Wort und Bild allgegenwärtig verkündet. Im letzten Sommer ging es um Schnittpunkte zwischen der orthodoxen Lebensform mit den Angeboten und Risiken der modernen Medizin.
Unser diesjähriges Treffen widmet sich unter dem Titel „Im ‚Um-Kehr-aus‘ der Beichte“ der Frage, wie wir Scham, Sünde, Schuld, Reue, Buße und Sühne verstehen und das Umgeisten der metanoia in unserem Leben unterbringen können.
Die Themen der geplanten Vorträge von Referenten aus den in Deutschland beheimateten russischen, rumänischen und serbischen Diözesen umfassen das ganze Spektrum von kirchlichen Epitimien, der in ihnen erlangten Buße, der geistlichen Reifung in der Reue, des Unterschieds zwischen geistlichen Vätern und Beichtvätern, der Beichte am Lebensende, der hinderlichen Schuld- und Schamgefühle, der gemeindlichen Umsetzung des Beichtgebots für Kommunizierende und monastischer Perspektiven. Bis auf Mutter Andrea (die vielen von uns zur geistlichen Mutter wurde) sind alle Referenten Priester mit langjähriger Erfahrung in der pastoralen Fürsorge.
Wie immer bieten unsere Tagungen reichlich Gelegenheit zur Diskussion, zu persönlicher Begegnung und zur Verabredung gemeinsamer Zusammenarbeit. Soweit die Referenten dies erlauben, werden wir video-Aufnahmen ihrer Vorträge und der Diskussionen anfertigen.
Die wesentlichen Programmpunkte (Stand heute):
Freitag, 18. September 2o26:
15.oo h: Gästeempfang in der Unterkirche – Organisatorisches bei Kaffee und Tee
15.45 h: Eröffnung durch S’chi-Archimandrit Justin (Rauer) und Erzpriester Stefan Anghel (DOM-Vorsitzender) – Grußwort + Gebet
I. Erzpriester Dimitri Svistov, Saarbrücken:
Beichte und Umkehr: Wie helfen die kirchlichen Epitimien?
II. Erzpriester Vladyslav Dikhanov, Laar:
Beichte und Buße: Unterschiede und Einheit beider
18.3o h: Verteilung der Unterkünfte (Einsiedelei und auswärts)
19.oo h: Abendessen
2o.oo h: Abendgottesdienst (Vesper)
Samstag, 19. September 2o26:
8.30 h: Frühstück mit Gebet
III S. E. Bischof Hiob, Stuttgart:
Wie aus Beichtkindern Beicht-Erwachsene werden
IV. Erzpriester Mikhail Rahr, Weimar:
Die Beichte: Eigenständiges Mysterium oder obligatorische Vorbedingung für die Heilige Kommunion? Plädoyer für eine zeitgemäße Anpassung
13.oo h: Mittagessen
V. Erzpriester Stefan Anghel, Offenbach:
Beichtväter – Geistliche Väter: Chancen und Risiken dieser Unterscheidung
VI. Erzpriester Alexej Rodionov, Frankfurt
(Thema wird nachgereicht)
VII. Priester Ispas Ruja, Dortmund:
Die Beichte im Krankenhaus / am Lebensende: Besondere Herausforderungen für Priester und Angehörige
19.oo h: Abendessen
2o.oo h: Abendgottesdienst (Vesper)
Sonntag, 20. September 2o25:
9.3o h : Göttliche Liturgie (Hl. Chrysostomos)
13.oo h: Mittagessen
VIII. Hieromonach/Psychiater Athanasie Ulea, München:
Über guten und schlechten Selbsthass: Gute und schlechte Schuld- und Schamgefühle
IX. Nonne Andrea:
Monastische Perspektiven
16.30 h: Akathistos zum Hl. Erzengel Michael
Abschied und Abreise
Wir bitten um Verständnis: Da Vr. Justin an unserer Tagung teilnehmen soll, kann er während der Tagung keine Beichten abnehmen. Bitte planen Sie Ihre Beichten vor oder nach der Tagung.
Anmeldung
Da die Klosterküche über nur begrenzte Möglichkeiten verfügt, haben wir uns auf eine Teilnehmer-Grenze von 70 Personen geeinigt.
Anmeldeformular folgt in Kürze.
Bitte verbinden Sie Ihre Anmeldung mit der Überweisung Ihrer Teilnehmer-Gebühr. Diese erstatten wir selbstverständlich zurück, sollten Sie kurzfristig absagen müssen. Aber auf diese Weise können wir dann Kandidaten aus unserer Warteliste noch mit freigewordenen Plätzen versorgen.










