//Deutschsprachige Orthodoxie % - Kurznachrichten

Offen für alle!

18. September (Freitag) bis 20. September (Sonntag)
Beginn am 18.9. um 15 Uhr | Ende: 20.9. um 16.30 Uhr

Verkündigungs-St.Justin-Einsiedelei, Marienstraße 25, 36132 Eiterfeld-Unterufhausen

Einführung

Die 6. DOM-Tagung

Die öffentlichen Tagungen unserer DOM-Gesellschaft wollen Hilfestellung leisten bei der praktischen Umsetzung unserer Berufung zu einem wahrhaft kirchlichen Leben in Christus in einer weitgehend nach-christlichen Umwelt.

Unser erstes Treffen im Jahr 2021 galt der Vergewisserung über die eine Wahrheit unserer Kirche und der die Bereitstellung von Argumenten, um diese Wahrheit in unserem pluralistischen, „Wahrheits-feindlichen“ Umfeld zur Geltung zu bringen. Die nächste Tagung (2022) behandelte Probleme, denen viele neu-konvertierte Deutsche begegnen, wenn sie in den Gemeinden von nach Deutschland eingewanderten Orthodoxen Fuß fassen wollen, und entwarf mögliche Hilfestellungen. Weiter (2023) haben wir uns den Kindern zugewandt und unserem Wunsch, ihnen die Kirche dauerhaft zum Zuhause werden zu lassen, dann (2024) den Angriffen, denen das Bemühen um Integrität unseres asketisch und auf theologische Tugenden hin ausgerichteten Glaubenslebens in einer Gesellschaft ausgesetzt ist, die ihr Konkurrenz-‚Evangelium‘ fleischlicher Lust in Wort und Bild allgegenwärtig verkündet. Im letzten Sommer ging es um Schnittpunkte zwischen der orthodoxen Lebensform mit den Angeboten und Risiken der modernen Medizin.

Unser diesjähriges Treffen widmet sich unter dem Titel „Im ‚Um-Kehr-aus‘ der Beichte“ der Frage, wie wir Scham, Sünde, Schuld, Reue, Buße und Sühne verstehen und das Umgeisten der metanoia in unserem Leben unterbringen können.

Die Themen der geplanten Vorträge von Referenten aus den in Deutschland beheimateten russischen, rumänischen und serbischen Diözesen umfassen das ganze Spektrum von kirchlichen Epitimien, der in ihnen erlangten Buße, der geistlichen Reifung in der Reue, des Unterschieds zwischen geistlichen Vätern und Beichtvätern, der Beichte am Lebensende, der hinderlichen Schuld- und Schamgefühle, der gemeindlichen Umsetzung des Beichtgebots für Kommunizierende und monastischer Perspektiven. Bis auf Mutter Andrea (die vielen von uns zur geistlichen Mutter wurde) sind alle Referenten Priester mit langjähriger Erfahrung in der pastoralen Fürsorge.

Wie immer bieten unsere Tagungen reichlich Gelegenheit zur Diskussion, zu persönlicher Begegnung und zur Verabredung gemeinsamer Zusammenarbeit. Soweit die Referenten dies erlauben, werden wir video-Aufnahmen ihrer Vorträge und der Diskussionen anfertigen.

Die wesentlichen Programmpunkte (Stand heute):

Freitag, 18. September 2o26:

15.oo h:  Gästeempfang in der Unterkirche – Organisatorisches bei Kaffee und Tee 
15.45 h:   Eröffnung durch S’chi-Archimandrit Justin (Rauer)  und Erzpriester Stefan Anghel (DOM-Vorsitzender) – Grußwort + Gebet 

18.3o h:  Verteilung der Unterkünfte (Einsiedelei und auswärts) 
19.oo h:  Abendessen 
2o.oo h: Abendgottesdienst (Vesper) 

Samstag, 19. September 2o26:

8.30 h:    Frühstück mit Gebet

13.oo h:  Mittagessen 

19.oo h:  Abendessen 
2o.oo h: Abendgottesdienst (Vesper) 

Sonntag, 20. September 2o25:

9.3o h :   Göttliche Liturgie (Hl. Chrysostomos) 
13.oo h:  Mittagessen 

16.30 h:  Akathistos zum Hl. Erzengel Michael 

Abschied und Abreise 

Wir bitten um Verständnis: Da Vr. Justin an unserer Tagung teilnehmen soll, kann er während der Tagung keine Beichten abnehmen. Bitte planen Sie Ihre Beichten vor oder nach der Tagung. 

Anmeldung

Da die Klosterküche über nur begrenzte Möglichkeiten verfügt, haben wir uns auf eine Teilnehmer-Grenze von 70 Personen geeinigt.

Bitte verbinden Sie Ihre Anmeldung mit der Überweisung Ihrer Teilnehmer-Gebühr. Diese erstatten wir selbstverständlich zurück, sollten Sie kurzfristig absagen müssen. Aber auf diese Weise können wir dann Kandidaten aus unserer Warteliste noch mit freigewordenen Plätzen versorgen.

Nur für Mitglieder

Hiermit laden wir ein zur 8. Mitgliederversammlung vom 28.08.2026 bis
29.08. in die Verkündigungs-St. Justin-Einsiedelei, Marienstr. 27,
Unterufhausen. Anmeldungen hierzu bitte möglichst frühzeitg, spätestens
bis zum 10.08. ausschließlich unter: https://dom-hl-michael.de/anmeldung-mv

In diesem Jahr möchte der Vorstand ein neues Format probieren: Die Gründerjahre der
Gesellschaft sind vorüber, wir haben knapp 150 Mitglieder und ein stabiles Budget, das es
jährlich einzusetzen gilt. Nun bereitet sich DOM langsam auf das Erwachsenwerden vor und
wir möchten das gerne mit möglichst vielen Mitgliedern gemeinsam gestalten. Dafür wurde
der ordentliche Teil der Mitgliederversammlung auf das Notwendigste gekürzt, um am
Freitag und Samstag viel Zeit füreinander zu haben und der Frage nachzugehen, wohin DOM
steuern soll.

Wir meinen, dass konventionelle Diskussionsstrukturen häufig zu hemmend oder zu locker
und desorganisiert sind, um Menschen kreativ in die Gestaltung einzubeziehen. Sie erzeugen
regelmäßig Gefühle von Frustration und/oder Ausgeschlossenheit und verhindern, dass gute
Ideen entstehen und gedeihen können.

Wir hoffen, dass jeder etwas zu sagen hat und mitgestalten will. Aber manchmal gelingt es
nicht, dass sich auch jeder einbezogen und beteiligt fühlt. Oder Gelegenheit erhält, seine
kreativen Potentiale einzubringen.

Wir meinen, dass die besten Ideen oft aus unerwarteten Quellen kommen, denen wir Raum
geben wollen.

Wir denken, dass wir einen Rahmen schaffen können, der dies alles berücksichtigt.
Wir sind überzeugt, dass die 8. Mitgliederversammlung 2026 DOM und uns alle
weiterbringen kann.

Einladungsschreiben des Geschäftsführers

Ehrwürdige Väter, Geschwister im Glauben,
liebe Gesellschafter,


anbei finden Sie die Einladung zum Mitgliederwochenende in Unterufhausen am 28./29.08., die formelle Einladung zur Mitgliederversammlung am 29.08. sowie einen Vordruck für eine Vertretungsvollmacht.
Wie Sie aus der Einladung entnehmen, werden wir am Freitag Abend erstmal ernst machen mit unserer schönen Angewohnheit, uns in der Einsiedelei zu treffen:

Wir nehmen am Abendgottesdienst teil, dessen Texte durch neu angepasste Mikrophone deutlich besser verstehbar geworden sind (und dies nicht nur für die Schwerhörigen unter uns!). Danach, ab 21.00 Uhr werden wir eine kennlern-Sitzung anberaumen über das Thema: welche Erfahrungen machen wir mit „deutsch im Gottesdienst“ in unseren Heimatgemeinden. So können wir uns schon beim ersten Wiedersehen auf die Ziele konzentrieren, die unsere Zukunftswerkstatt am Samstag dann präzisieren und ergänzen kann.

Am Samstag morgen haben wir uns dann sehr disziplinierte 90 Minuten für unsere MV vorgenommen, dabei auch für die Wahl eines stellvertretenden Vorsitzenden, dessen Platz ja durch den Heimgang von Vater Georg frei geworden ist. Wahlvorschläge nimmt der Vorstand innerhalb der satzungsgemäßen Frist gern entgegen.

Nach der MV soll eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Arbeitsstrukturen unserer Gesellschaft besonders die Neumitglieder informieren, und dann geht es mit einem weniger sesshaften als ambulanten Gedankensammeln zur Zukunftswerksstatt.

Mit Struktur, vielen Fragen, ungewöhnlichen Wegen und überraschenden Erkenntnissen werden wir einige Stunden lang gemeinsam überlegen, was wir gerne verwirklichen oder aus uns rausholen würden und welche ersten Handlungsoptionen sich daraus ergeben.

Nach alledem hoffen wir, diesmal doch wieder den Akathist zum Heiligen Erzengel Michael zu schaffen und so früh zu Ende zu kommen, dass die Teilnehmer, die Abends noch heim wollen oder müssen, dies auch noch schaffen können.

Im Namen des Vorstands
Lukas
(Geschäftsführer)

Anmeldung

https://dom-hl-michael.de/anmeldung-mv

Downloads

Für Kurzentschlossene

Es sind noch einige Plätze frei!

Anmeldung

Anmeldeformular

Über Neurologie, Psychiatrie, haarscharf an moralischer Autonomie vorbei zur Theonomie

Liebe Focs-Interessenten der vergangen Jahre und neue Menschen, die sich für die DOM-Gesellschaft interessieren, liebe Väter, bitte segnen Sie!

Hier – wie schon angekündigt unser nächstes Focs-Programm.

Der Vorschlag, einmal über Freiheit nachzudenken, kam von Vater Stefan, – und wenn er was will, bin ich immer dabei. Aber dann wachsen die Unklarheiten:

Wer fühlt sich frei, wer unfrei? Können wir solchen Gefühlen trauen? Von links rückt uns die Neuro-Biologie auf die Pelle, die alles erklären will, von rechts Psychiatrie samt Psychologie, und die glauben uns grad gar nichts. Natürlich wartet unsere Tradition (Maximus, Staniloae) mit Abhilfen auf. Was aber, wenn diese Tradition ihrerseits durch falsche Freiheitsversprechen angefressen wird? Christos Yannaras beklagt die durch westliche Einflüsse verstärkte Moralisierung des Glaubenslebens als Irreführung im menschlichen Freiheitsverständnis. Wir spielen das anhand von Aristoteles und Kant kurz einmal durch. Am Ende gibt es als Belohnung die Verknüpfung von Tradition mit wahrer Freiheit.

Gemeinsam mit den anderen Referenten freue ich mich schon auf unser Gespräch! Auch diesmal beginnen alle „frühen Vögel“ mit der Liturgie bei Vater Stefan!

Herzlich gute Wünsche für die letzte Strecke unserer Fastenzeit!

Cornelia Hayes

40. Gespräch

Gesprächspartner: Erzpriester Stefan Anghel, Protosingel Athanasie Ulea, Preoteasa Claudia Podasca, Priester Constantin Prihoanca. Und im Gedenken: Priester Georg Poloczek (†).


Beginn: 8 Uhr: Göttliche Liturgie, 10 Uhr: Vorträge, Ende ca. 18 Uhr: Deutsche Vesper

Zeitplan

8.00 Uhr Göttliche Liturgie in der Kirche (für alle, die früh da sein mögen)

10.00 Uhr Kaffee/Tee und Willkommen (Moderation: Vater Constantin Prihoanca)

10.30 Uhr:

I Preoteasa Dr. med. Claudia Podasca (Mannheim): Was sagt uns die Neurologie über die Möglichkeit menschlicher Freiheit?

(nach jedem Vortrag: Diskussion)

11.45 Uhr:

II Protosingel Dr. med. Athanasie (München): Was sagen uns Traumatologie und Charakterpsychologie über die Möglichkeit menschlicher Freiheit?

13.00 Uhr  Mittagessen

14.30 Uhr:

III Cornelia Hayes (Freigericht): Über die geistlichen Risiken moralischer Autonomie

15.45 Uhr Kleiner Imbiss

16.15 Uhr:

IV Vater Stefan Anghel (Offenbach): Freiheit und Tradition

18.00 Uhr Deutsche Vesper

Anmeldung

Bitte per email an: Corinna.Delkeskamp-Hayes@gmx.de (Erforderliche Angaben siehe Flyer unten)

Unkostenbeitrag € 40 (gilt nicht für Christian Bioethics-Abonnenten, die schon beim Novembertreffen 2024 dabei waren). Für Familien wird nur ein Beitrag erhoben. Bitte überweisen Sie diesen Betrag an Michael Hayes, Konto # 66031012, BLZ 36060295, BiC GENODED1BBE      IBAN  DE77 3606 0295 0066 0310 12 – Verwendungszweck: FOCS)

Alle Teilnehmer erhalten ein kostenloses Jahres-Abonnement (2026) der Zeitschrift

Christian Bioethics  (3 Hefte)

Bitte bei der Anmeldung gleich Ihre Postadresse und E-Mail angeben sowie Ihren Beitrag überweisen – das verringert die Verwaltungstüddelei bei unserem Treffen.

(Kleine Bitte der Gastgeber: Bitte betrachten Sie Ihre Anmeldung als verbindlich, bzw. sagen Sie rechtzeitig ab: Franziska und Valeria kochen für uns, und wir haben nur begrenzte ca. 35 Plätze.)

Veranstaltungsflyer:

Download

Mehr über FOCS:

Traditionelle orthodoxe Wallfahrt am Sonntag der Kreuzverehrung (3. Fastensonntag) nach Limburg/Lahn

Seit vielen Jahren besteht dank der Gastfreundschaft der römisch-katholischen Kirche von Limburg für orthodoxe Christen am 3. Fastensonntag, dem „Sonntag der Kreuzverehrung“, die Möglichkeit, die große Kreuzreliquie im Dom Limburg/Lahn zu verehren.


Auch in diesem Jahr wird diese Kreuzverehrung stattfinden, und zwar

am Sonntag,15. März 2026

15 Uhr bis 18:00 Uhr


Hier das Schreiben der Limburger orthodoxen Gemeinde Hl. Lubentius:

Ehrwürdige Väter,

liebe Brüder und Schwestern,

auch dies Jahr dürfen wir wiederum zur Verehrung der Großen Kreuzreliquie aus dem kaiserlichen Schatz zu Konstantinopel in den Limburger Dom einladen.

Am 15. März steht uns von 15.oo bis 18.oo Uhr die große Kreuzpartikel und der Dom zur Verfügung.

Der Dienst soll wie gewohnt in den Sprachen der teilnehmenden Gemeinden, Chöre und Kleriker vorgetragen werden. Auch wer erst kurzfristig dazukommen kann, ist herzlich eingeladen – wie immer singen wir abwechselnd.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung, Kontaktdaten der orthodoxen Limburger Lubentiusgemeinde finden Sie auch auf dem beigefügten Plakat.

In Christus Ihre

Erzpr. Matthias Zierenberg

Gerald Lütgenau

Sehen Sie hier ein Video einer früheren Wallfahrt.

https://youtu.be/6y2ajZ2zJQE

Weitere Impressionen aus früheren Jahren

Dom Limburg
Dom Limburg, Innenansicht

Ursprünglich ins Leben gerufen wurde diese Tradition durch die Mönche der Skite des Hl. Spyridon Geilnau (Serbische Orthodoxe Kirche). Später kümmerte sich die Mainzer Gemeinde Hl. Christophorus um die Vorbereitung dieser für die Orthodoxie in Deutschland ganz besonderen Veranstaltung.Nunmehr gibt es in Limburg die (deutschsprachige) orthodoxe Gemeinde Hl. Lubentius, in deren Händen jetzt die Vorbereitung und Organisation liegt.

Die vielen Teilnehmer aus den verschiedenen orthodoxen Gemeinden im weiten Umkreis von Limburg, die sich am Kreuz Christi treffen und begegnen, gewinnen jedes Jahr neu die beeindruckende Erfahrung, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein.

Prozession mit dem Kreuzreliquiar
Ein weiteres Bild von der Prozession mit dem Kreuzreliquiar

Chöre dieser Gemeinden begleiten durch ihren wunderbaren Gesang in russisch, rumänisch, serbisch, deutsch, georgisch, griechisch usw. den Gottesdienst und unterstreichen dadurch gerade die Kraft orthodoxen Glaubens, Sprachbarrieren und kulturelle Grenzen zu überwinden.

Während des Gottesdienstes in Limburg

Abbildungen: Gemeinde Hl. Christophorus Mainz

Die Verkündigungs-St. Justin-Einsiedelei Unterufhausen organisiert in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Deutschsprachige Orthodoxie in Mitteleuropa (DOM e.V.) Seminare für junge Menschen über die heiligen Bekenner des 20. Jahrhunderts der Rumänischen Orthodoxen Kirche. Alle jungen Menschen, die daran interessiert sind, diese kennenzulernen, sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen!

Programm

Das Programm: ein einführender Vortrag über den damaligen sozial-kulturellen und politischen Kontext; zahlreiche Vorträge über die heiligen Bekenner (Leben, Lehre, Werke und Wundertaten); ein spezieller Kanon und ein Akathist, eingegliedert in das Gebetsprogramm des Klosters; ein Dokumentarfilm mit deutschem Untertitel; ein Vortrag über die spezifisch tiefsinnige Dichtkunst; ein gemeinsames   Gespräch (“Christus bekennen – damals und heute”); eine Möglichkeit, eigene Erfahrungen den anderen mitzuteilen, sei es durch eine Erzählung oder auf allerlei künstlerische Arten (“Erkenntnis im Bekenntnis”).

Organisatorisches

Details und Anmeldung:

Mutter Lioba 0160 7855487; dragoi.andreea90@gmail.com

Teilnahmegebühren:

70 €  – Für zusätzliche Spenden wären wir sehr dankbar! Es stehen Übernachtungsplätze im Kloster zur Verfügung oder in den umliegenden privaten Wohnungen bei den Freunden des Klosters. Zwei eifrige Helfer werden gebraucht, die ein Tag vorher ankommen sollten – diese müssen nichts bezahlen und haben einen gesicherten Übernachtungsplatz.

Gebühren und Spenden:

Kontoinhaber: GFOS
IBAN: DE81 5306 1230 0004 0308 50
Bankinstitut: VR-Bank NordRhön

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Geist und Seele: Psychotherapeutische und geistliche Behandlung von Traumata

Geist, Bewusstsein, Seele, Geisteskrankheiten, seelische Krankheiten, geistliche Ausnahmezustände, Kontrollverlust, Anpassungsschwierigkeiten – angesichts der begrifflichen Vielfalt, mit der wir einem Innenleben begegnen, das „nicht so will, wie wir es gerne hätten“, geraten wir ins Schwimmen. Besonders für Christen spielt dabei auch unsere Verfallenheit an die Leidenschaften, an Krankheit und Sünde eine Rolle.

Um ein wenig Licht in diese weltlich-geistliche Gemengelage zu bringen, konzentrieren wir uns auf das Thema „Traumata“.

Unser Treffen wird eröffnet – erstmalig! – durch eine Liturgie in Vater Stefans Kirche. Dann gibt es nach kleinem Imbiss in der Trapeza einen Rückblick auf die jüngere Geschichte in der Rezeption solcher nicht-Angepasstheiten und auf die Spannung zwischen subjektiven und gesellschaftlichen Vorurteilen einerseits und objektiven Tatsachen (und Tatsachen in welchem Sinn?) andererseits. Anschließend wird die Neurologin (und Theologin) Claudia Podasca über Differenzen zwischen den in beiden Studienbereichen herrschenden anthropologischen Grundlagen informieren. Als Psychiater (und Psychotherapeut) wird Mönchspriester Athanasie Ulea über den Grenzbereich zwischen Pathologie und geistiger Unterscheidung sprechen. Den Abschluss bildet Vater Stefan mit Gedanken über die geistliche Vaterschaft als Heilmittel, mit besonderer Betonung der Beichte.

Gemeinsam mit Vater Stefan, Vater Georg, Vater Athanasie und Claudia freue ich mich schon auf unser Gespräch und hoffe auf frühe Anmeldungen, die es möglich machen könnten, Fahrgemeinschaften anzuregen.

In Christo

Cornelia Hayes


39. Gespräch

Gastgeber: Erzpriester Stefan Anghel, Offenbach, Priester Georg Poloczek, Frankfurt, Mönchspriester Athanasie Ulea, München, Dr. med Claudia Podasca, Mannheim.


Samstag, den 13. Dezember 2025
Rumänische Nikolauskirche, Offenbach, Backstr. 16 – Trapeza

Beginn: 8.00 Uhr: Göttliche Liturgie, Ende: 18.00 Uhr: Deutsche Vesper

Zeitplan

8.00 Uhr Göttliche Liturgie in der Kirche

10.00 Uhr Angekommensein, Kaffee/Tee/Kekse

10.30 Uhr:

I  Cornelia Hayes: Begriffs-Arbeit zu „normal, seelisch krank, Sünde“

11.45 Uhr:

II  Claudia Podasca: Der Mensch und seine Seele: Medizinische und theologische Anthropologie im Vergleich.

13.00 Uhr  Mittagessen

14.30 Uhr:

III  Mönchspriester Athanasie Ulea: Trauma versus Sünde: Wie traumatische Erfahrungen die Neigung zur Sünde prägen

15.45 Uhr Pause mit Kuchen

16.15 Uhr:

IV  Erzpriester Stefan Anghel: Geistliche Vaterschaft als Heilmittel

18.00 Uhr Deutsche Vesper

Anmeldung

Bitte per email an: Corinna.Delkeskamp-Hayes@gmx.de (Erforderliche Angaben siehe Flyer unten)

Unkostenbeitrag € 40 (gilt nicht für Christian Bioethics-Abonnenten, die schon beim Novembertreffen 2024 dabei waren). Für Familien wird nur ein Beitrag erhoben. Bitte überweisen Sie diesen Betrag an Michael Hayes, Konto # 66031012, BLZ 36060295, BiC GENODED1BBE      IBAN  DE77 3606 0295 0066 0310 12 – Verwendungszweck: FOCS)

Alle Teilnehmer erhalten ein kostenloses Jahres-Abonnement (2026) der Zeitschrift

Christian Bioethics  (3 Hefte)

Es wäre schön, wenn Sie mit Ihrer Anmeldung gleich Ihre Postadresse und E-Mail angeben und (ggf.) Ihren Beitrag überweisen könnten – das verringert die Verwaltungstüddelei bei unserem Treffen.

(Kleine Bitte der Gastgeber: Bitte betrachten Sie Ihre Anmeldung als verbindlich, bzw. sagen Sie rechtzeitig ab: Franziska und Valeria kochen für uns, und wir haben nur begrenzte ca. 35 Plätze.)

Veranstaltungsflyer:

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Die DOM-Ikone Synaxis Heiliger der deutschen Lande geht wieder auf Reisen!

Die nächsten Stationen




Über die Ikone

Die Heiligen der ersten 800 Jahre im westlichen Europa gehören allen Christen gemeinsam: Ihre Verehrung fördert die wahre Ökumene und hilft uns, unser ent-christlichtes Land erneut zur Kirche zurückzuführen.

Schon seit vielen Jahren unternehmen orthodoxe Gemeinden Pilgerfahrten zu den Reliquien dieser Heiligen. So soll den Eingewanderten ein geistliches Zuhause erschlossen werden und ihren hiesigen Brüdern ein Sinn für die lebendigen Wurzeln ihres Glaubens.

Aus einer Liste von 78 auf dem Gebiet des heutigen Deutschland tätigen Heiligen, die auf einer Konferenz beider russischer Kirchen in Berlin im Jahre 2019 als der Verehrung würdig anerkannt wurden, hat unser geistlicher Vater, Archimandrit Basilius von der Skite des Heiligen Spyridon in Geilnau eine Auswahl für diese Synaxis-Ikone getroffen. Hier finden sich Wandermissionare, Bischöfe, Äbtissinnen und Märtyrer aus allen Regionen Deutschlands repräsentiert.

Die Ikone ist 100 x 70 cm groß. Konzipiert ist sie als Reise-Ikone, die zu kirchlichen Festen mitgebracht und auch DOMs Zusammenkünfte begleiten und segnen wird. Kopien in verschiedenen Größen werden gegen eine Spende den hiesigen orthodoxen (und nicht-orthodoxen) Gemeinden und Gläubigen zur Förderung der Verehrung dieser Heiligen angeboten.

Unser Land braucht die Fürsprache der hier „zuständigen“ Heiligen!

Weitere Informationen

Verehrung der Großen Kreuzreliquie zum Fest der Kreuzerhöhung

Eine Einladung der deutschsprachigen Gemeinde Hl. Lubentius Limburg

Frühere Kreuzverehrungen

Ankündigung

In der Verkündigung-St.Justin-Einsiedelei in Eiterfeld-Unterufhausen (bei Fulda)

Logo der Tagung

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass dieses Jahr die bereits dritte theologische Tagung in der Verkündigung-St.Justin-Einsiedelei in Eiterfeld-Unterufhausen stattfinden wird.

Die Konferenz wird organisiert durch die Skite des Hl. Spyridon in Geilnau zusammen mit der Verkündigung-St.Justin-Einsiedelei in Eiterfeld-Unterufhausen und findet vom Dienstag, 29.7. bis Mittwoch, 30.7.2025 statt.

Das Thema der diesjährigen Konferenz lautet:

„Die Grundlagen des geistlichen Lebens“

Geplant sind acht Vorträge zu folgenden Themen:

Über die Themen der Vorträge wird an beiden Tagen in kleinen Gruppen anhand von Väter-Texten diskutiert.

Folgende Referenten haben bereits für einen Vortrag zugesagt: Bischof Hiob Bandmann, Äbtissin Adela Djordjic, Priestermönch Dionysios Vahlkampf, Priestermönch Nil Lazarenco, S’chima-Monialin Andrea Vlachou, Marko Delic, Martin Rybacki.

Weitere Informationen und das Anmelde-Formular werden demnächst ebenfalls hier und über die Website der Skite des Hl. Spyridon www.spyridon-skite.de/hinweis.html veröffentlicht.

Zur Vorab-Information: Die Anreise ist bereits am 28.07.25 ab 18:00 Uhr möglich, am 31.07. wird die Göttliche Liturgie gefeiert.