
(1990 | 290 S.)
Meinung
Cornelia meint:
Ein wahrhaftiges und moralisch klarsichtiges Buch über die unerlöste Welt.
Das Beichten der verübten und nichtverübten Sünden – da wird klar, wie die moralische Schwäche es Erzählers seinen Pakt mit dem Teufel begünstigt. Er lässt sich ein auf das Angebot, den Vater zu demütigen. Damit wird ihm dann auch all das Unheil zur Last gelegt, das das Böse im Interesse des ihn-Schädigens entstehen lässt.
Die Subjektivierung am Ende – als sei es alles Einbildung, ist der Tribut an die Moderne.
Info
Erscheinungsjahr | 20. Jh., 2. Hälfte |
Seiten | 100-300 |
Autor | Ongaro, Alberto |
Kommentar zu: Ongaro, Alberto – Das Spiel mit dem Tod.