Björnson, Björnstjerne – Hulda

(1866) Für Mädchen. … sehr gewinnend, weil es das Ethos alter Sagen lebendig macht und diese mit ganz feiner moderner Psychologie aufbereitet. Großer Gewinn für Jugendliche.

Meinung

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Cornelia meint:

In seinen historischen Dramen habe ich den Eindruck, dass er eine 19. Jh romantisierte Darstellung der nordischen Mittelalter-Zeit anbietet. Das mag ein guter Einstieg sein in originale Schriften dieser Zeit. Weil psychologisch sehr fein dargestellt, und auch modern sich reingedacht in alte Zeiten, gibt das ganze sicher ein idealisiertes Bild, das auch zur Identitätsbildung in Norwegen beitragen soll. Ist ja okay.

Hulda

Gelähmtes Opfer politischer Schlachten und Adoption in die Familie der Sieger rächt sich, indem sie endlich ihre Liebe findet, nämlich jenen Helden, der ihren ungeliebten Mann im Kampf getötet hatte. Verdächtigungen gegen sie als Fremde überall, darum will sie ihn in ihre Heimat mitnehmen. Aber seine Bindungen an Hof und Jugendliebe sind zu stark. So sorgt Hulda für einen gemeinsamen Flammentod.

Klingt fürchterlich, ist aber sehr gewinnend, weil es das Ethos alter Sagen lebendig macht und diese mit ganz feiner moderner Psychologie aufbereitet. Großer Gewinn für Jugendliche.

JG- Mädchen

Info

Erscheinungsjahr19. Jh., 2. Hälfte
AutorBjoernson, Bjoernstjerne

Kommentare

Kommentar zu: Björnson, Björnstjerne – Hulda.

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