Über Rod Drehers "Benedikt-Option" - Deutschsprachige Orthodoxie
Buchtitel Rod Dreher Die Benedikt-Option

Rod Dreher, Die Benedikt-Option. Eine Strategie für Christen in einer nachchristlichen Gesellschaft.
Mit einem Vorwort von Erzbischof Georg Gänswein.
fe-Medienverlag Kisslegg 2019
400 Seiten

Bestellmöglichkeit bei
Hagia Sophia

Christen sind in der Defensive. Es besteht dringend Handlungsbedarf. Rod Dreher hat eine Strategie für Christen in einer nachchristlichen Gesellschaft erarbeitet. In den USA erregte er damit erhebliches Aufsehen. Jetzt liegt die wahrscheinlich wichtigste Neuerscheinung für deutschsprachige Christen im Frühjahr 2018 in einer Übersetzung von Tobias Klein vor. Die Probleme, die Dreher behandelt, betreffen nicht nur die USA, sondern ebenso unsere deutschsprachigen Länder.

Dieses Buch ist keine selbstmitleidige Zustandsbeschreibung, sondern zeigt im Blick auf die Wurzeln unseres Glaubens Möglichkeiten, um eine christliche Gegenkultur aufzubauen. Es ist eine Herausforderung an die Kirchen und an jeden Einzelnen.
Rod Dreher propagiert kein politisches Programm und legt kein spirituelles Praxishandbuch vor, sondern zeigt, wie Christen kreative Wege gehen können, um den Glauben freudig und gegenkulturell zu leben. Grundlage dafür ist die Regel des Heiligen Benedikt: die Option, um in Zeiten der Entscheidungen den richtigen Weg einzuschlagen.


Bei Orthmedia (Youtube): Buchvorstellung durch den Übersetzer Dr. Tobias Klein


Das nicht unumstrittene Konzept Drehers findet auch bei orthodoxen Christen Interesse und Zuspruch. Es ist sicherlich in mancher Hinsicht kein durch und durch „orthodoxes“ Konzept, aber die Rückbesinnung darauf, wie Christen in früherer Zeit auf glaubensfeindliche äußere Umstände reagiert und ihr Leben entsprechend ausgerichtet haben, ist ein sehr beachtenswerter Ansatz. Nicht umsonst war es in den USA „das meistdiskutierte und wichtigste Buch des Jahrzehnts“ (The New Yorker, Mai 2017). Es hat auch einige DOM-Mitglieder bewogen, sich inhaltlich mit dem vorliegenden Werk auseinanderzusetzen. Ihre Schlussfolgerungen sind durchaus unterschiedlich:


Lesen Sie HIER eine Rezension von DOM-Mitglied Dr. Wolfgang B. Lindemann.

Einen weiteren Text, verfasst von Cornelia Hayes, mit einer kleinen DOM-Diskussion dazu, können sie HIER nachlesen.